Der Begriff „Mitesser“ bezeichnet offene oder geschlossene Komedonen, also Verstopfungen der Poren durch Talg, abgestorbene Hautzellen und Verhornung.
Die Mechanik: In den Poren der Haut sitzen die Talgdrüsen, die Talg produzieren. Wird dieser Talg nicht richtig abtransportiert – etwa durch erhöhte Talgproduktion oder Verhornung der Hautzellen – entsteht ein Pfropf. Dieser Pfropf kann sich schwarz färben („Blackhead“) oder als weißlicher Punkt erscheinen. Mitesser sehen schwarz aus, wenn der Talg an der Hautoberfläche mit Sauerstoff reagiert – dieser Oxidationsprozess färbt den Pfropf dunkel. Es handelt sich also nicht um Schmutz, sondern um eine natürliche chemische Reaktion.
Besonders häufig treten Mitesser in der sogenannten T‑Zone (also Stirn, Nase, Kinn) auf – dort, wo vermehrt Talgdrüsen sitzen.